Feel the moment <3

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Dieser Sommer war voller wundervoller Momente, einer davon ist auf diesem Bild zu sehen. Im Juli war ich zwei Wochen auf Menorca und sah die schönsten Orte, die ich mir hätte vorstellen können. Obwohl es zu der Entstehung dieses Bildes  keine besondere Geschichte gibt, bleibt es für mich eines der außergewöhnlichsten und schönsten Bilder die ich gemacht habe. Ich habe dieses Foto geschossen, da ich fasziniert war von dieser Aussicht, ich war einfach nur glücklich und wollte diesen Moment für immer festhalten. Der Steg führt direkt zum Strand, und das Meer scheint unendlich zu sein. Beim Anblick dieses Bildes, muss ich daran denken wie viele Möglichkeiten man im Leben hat, alles zu erreichen was man möchte, wie ausschlaggebend unsere Handlungen sind und wie wichtig es ist die Gegenwart zu genießen,vor allem die kleinen Momente, wie zum Beispiel diese einfache Aussichtsaufnahme.

-Jenny 1.9.2015

Sommer 2k15

Hey Leute, wie gehts euch? Für die meisten von euch ist der Sommer schon leider vorbei, meiner neigt sich auch schon dem Ende… Heute gings für mich wieder in die Schule. Doch zuerst wollte ich euch von meinem unglaublichen Sommer erzählen.

Ich habe so viel gesehen, so viel erlebt und mit so vielen unglaublichen Menschen Zeit verbracht,
dass ich gar nicht fassen und realisieren kann, dass das alles vorbei ist.

Meine Sommerferien haben schon ziemlich früh begonnen. Wie viele von euch wissen, spiele ich Basketball seit einigen Jahren und diese Saison hat mein Team eine Abschlussfahrt geplant. Wir sind am zweiten Juli alle zusammen nach Gniezno, Polen gefahren. Dort fand ein internationales Turnier statt. Wir hatten nur vier Spiele bis es schon um die Platzierung auf dem Treppchen ging. Angereist sind wir mit zwei weiblichen deutschen Teams: wir – die WNBL ’99 und die MDA (mitteldeutsche Auswahl) ’00. Beide Mannschaften haben sich super geschlagen, sodass es im Halbfinale hieß – Deutschland gegen Deutschland. Meine Mannschaft verlor dieses Spiel, sichtlich geschwächt durch Ausfälle von ganzen drei Spielerinnen. Also schafften wir es leider „nur“, Bronze zu holen.

Doch dadurch konnte unsere Stimmung nicht vermiest werden. Kaum waren die Tränen getrocknet, feuerten wir schon die anderen deutschen Mädels im Finale an. Auch hier ging Deutschland leider leer aus.

Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen von Gniezno und auf gehts nach Hause – vorerst! Denn zuhause musste ich meine Klamotten waschen und meinen Koffer umpacken, da es am nächsten Tag direkt auf Klassenfahrt nach Boltenhagen und Lübeck ging. Wie meine ehemalige Klassenlehrerin so schön sagte: „Es wird eine Chill-fahrt. Die Fahrradtour wird den Lernaspekt erfüllen.“

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Das klang doch ganz angenehm. Wir machten uns ein paar schöne Tage an der Ostsee, fuhren Fahrrad, entspannten am Strand und spielten Volleyball.

Julia und ich
Julia und ich

Am Mittwoch fuhren wir nach Lübeck. Sahen uns das Hansemuseum an und ich traf mich mit meiner besten Freundin, die ich seit Monaten nicht gesehen hatte.

Hansetor
Hansetor

Wir hatten viel Spaß, machten viele Selfies und lachten ohne Ende, bis leider schon der Abschied kam.

Der viel uns relativ schwer aber der aufkommende Regen brachte mich dazu, schnell in den Bus zu steigen.

Auf der Klassenfahrt war noch ein besonderer Programmpunkt geplant – Segeln. Das war so schlimm! Ich war mir sicher, dass es mein letzter Tag auf dieser Welt war. Es war unglaublich kalt und das Boot kippte ohne Vorwarnung dauernd von rechts nach links, sodass ständig Wasser hinein schwappte.

Doch schon während der Abschlussfahrt freute ich mich auf die darauffolgenden Woche – Am Echad/ J-Community und e-learning Sommermachane.

Ihr könnte euch gar nicht vorstellen, wie aufgeregt ich am Anfang war. Oh my gosh! Zitternd (!) kam ich in Dänemark an.

Freizeitpark in Dänemark
Freizeitpark in Dänemark

Ich war so gespannt, endlich meinen besten Freund wieder zu sehen. Wir haben uns von Oktober 2014 bis Mitte Juli 2015 nicht gesehen. Für mich – eine unglaublich lange Zeit.

Das Machane verlief echt super. Wir hatten tolle Chanichim, Madrichim und natürlich Lehrer.

Ein Selfie mit Rav Fabian :)
Ein Selfie mit Rav Fabian 🙂

Alle leisteten eine fabelhafte Arbeit (ja, für Chanichim ist es auch Arbeit 😀 jeden Tag nach nur ein paar Stunden Schlaf aufzustehen… Spaß), sodass jeder eine tolle Zeit hatte.

Gruppenfoto Am Echad
Gruppenfoto Am Echad

Das Programm war sehr gut geplant, die Shiurim und BMP’s echt interessant und ein Highlight von jedem Seminar – Shabbes – war traumhaft. Wir haben viel gesungen, gelacht und natürlich – GEGESSEN!

Alles in allem, war es ein tolles Seminar und mal wieder eine fabelhafte Art, seine Ferien zu verbringen. Danke dafür, J-Community!

Nur einige Tage später hieß es – European Maccabi Games Opening! Die Veranstaltung war wirklich schön und ich hatte das Glück einige Freunde wiederzusehen.

Waldbühne EMGO
Waldbühne EMGO

Nach vielen Showacts ging es für mich an dem selben Abend nach Hause, nur um am nächsten Tag wieder nach Berlin in die k69 zu fahren.

Doch diesen Sommer konnte ich anscheinend nicht genug von J-Comm kriegen, sodass dann auch noch die Amerikareise kam.

New Yorker Dächer
New Yorker Dächer

Ich halte mich hier aber mal kurz, denn es wurden schon ziemlich viele Blogeinträge bezüglicher der Fahrt verfasst.

Die New York-Reise war unglaublich und wir haben so viel zusammen erlebt, sodass die folgende Woche kaum ausreichte um alles zu realisieren und mich vom Jetlag zu erholen.

Am 16. August ging es dann weiter. Mit meiner Familie ging es nach Warnemünde um dort auf die AIDA zu kommen.

unser Schiff - AIDA Diva

Pooldeck der AIDA DIva
Pooldeck der AIDA Diva

Für meinen Dad ging diesen Sommer ein Traum in Erfüllung, denn wir besuchten seine Lieblingsstadt – Sankt Petersburg, Russland.

 Doch davor machten wir noch einen Zwischenstopp in Tallinn, Estland. Dort begaben wir auf eine Erkundungstour und lernten ziemlich viele Ecken der Stadt kennen und auch etwas lieben.

Nachdem wir zwei Tage in Russland waren, uns Petergof angesehen haben und die Eremitage, Segway gefahren sind vor dem Winterpalais und am Nevskij Prospekt shoppen waren, ging es weiter nach FinnlandHelsinki wartete.

Ich bin immer noch überwältigt von all dem, was ich diesen Sommer erlebt habe. In kürzester Zeit war ich in fast zehn Ländern. Dafür bin ich sehr dankbar.

Habt ein schönes Schuljahr, Semester und natürlich Gut Shabbes.

Eure Jessie (27.08.2015)

St. Petersburg
St. Petersburg
Petergof
Petergof

Blutkirche St. Petersburg IMG_7448 Mein Dad füttert eine Möwe von der Gabel Sonnenuntergang auf hoher See

Kopenhagen
Kopenhagen

(Disclaimer – ich wollte auf keinen Fall angeben oder so, ich habe nur einen tollen Sommer gehabt, den ich mir euch teilen wollte)

Washington D.C – USA’s Hauptstadt

Hola meine Freunde,

nun melde ich mich auch mal zu Wort. Auch ich hatte die wundervolle Ehre mit auf die Amerikareise zu fliegen. Springen wir mal ein paar Programmpunkte vorwärts; da wären wir, in Washington D.C. am Washington Monument, am 2.WW Memorial, am Lincoln Memorial und Co.

Okay, ich schalte dann nochmal ’nen Gang zurück. 😀                                                                          Zunächst ein paar Facts über D.C.

-> USA’s Hauptstadt                                                                                                                               -> D.C. steht für District of Columbia                                                                                                       -> Es ist weder ein Bundesstaat noch gehört es zu einem sondern ist dem Kongress                               der USA  unterstellt  (ehm ja, genau)

Also angefangen hat dieser tolle Tag um 5 Uhr morgens im Brownstone, NYC. Nach und nach haben wir uns aus den Betten geschleppt, sind unserer morgendlichen Routine mit Morgengebet, Tfila Light und anschließendem Frühstück gefolgt und yalla yalla sind wir auch zu unserem Bus. ( Die Klimaanlagen in Amerika übertreiben normalerweise ja, aber im Bus war die irgendwie komisch über den Tag wo es unglaublich heiß war, wahrscheinlich der heißeste Tag von allen, hat dieses Ding einfach nicht funktioniert und abends, als es draußen eh schon kühl war, da funktionierte dieses Ding wieder. Wow, erst Sauna und dann Kühlschrank  -.-‚) Irgendwann sagte unser toller Busfahrer ( der war echt nett) „I’m out of gas.“ D.h er war eben tanken und wir haben ein Päus’ken gemacht. Dann ging es auch schon weiter.

AngekommIMG_4238en in D.C. ging es zuerst zum Washington Monument, anschließend zum Second World War Memorial, *PAUSE*, zum Lincoln Memorial und zum weißen Haus. Alles unglaublich beeindruckende Geschichten, wirklich. Es ging aber auch schnell weiter. Zurück im Bus haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Kapitol gemacht und sind anschließend nach Baltimore gefahren. Dort gab es dann ein wunderbares Essen in einem, ich schätze mal jüdischem Restaurant (alle waren jüdisch, Gäste, Personal, wir, so ziemlich die meisten :D), und wow man war wirklich satt, ich meine so richtig richtig satt, im Ernst jetzt. Die Portionen waren sooo groß!

Naja, als wir dann abends alle da rausgerollt sind, so voll waren wir (aber es hat sich sowas von gelohnt :D), sind wir zu Anne Neuburger gefahren. Diese unglaubliche Person ist, haltet euch fest, Chief Risk Officer der NSA, Mitglied im Hauptgremium der NSAIMG_4319 und Vorsitzende in diversen gemeinnützigen Stiftungen. Im jüdisch – orthodoxen Brooklyn ist sie aufgewachsen und schafft es Religion, Job und Familie zu managen und dazu ist sie unglaublich freundlich und ich habe ihr wirklich sehr gern zugehört. Natürlich konnte sich ein Witzbold  in der Gruppe einen NSA-Witz über unser liebe Kanzlerin nicht verkneifen,aber Mrs. Neuburger ist dem natürlich geschickt und freundlich ausgewichen. Aber auch das war irgendwann vorbei und im Kühlschrank auf Rädern ging es dann auch wieder zurück nach New York ins Brownstone, um müde mit einem Lächeln in unsere Betten zu schlüpfen und Energie für den nächsten Tag zu tanken 🙂

Lisa

Ein würdiger Abschluss für die Reise!!!

Hallo liebe Menschen ;D

Shabbes ist eine schöne Sache. Das gilt nicht nur generell und sogar nicht nur für unseren ersten Shabbes in Lawrence während unserer NY Reise, sondern ganz besonders gilt das für unseren zweiten Shabbes in Edison. Es war nicht nur ein Shabbes, sondern es war auch gleichzeitig das Abschlusskapitel unserer unvergesslichen Reise in die Vereinigten Staaten.

Begonnen hatte er für uns in einer kleinen Runde vor der Synagoge und einer sehr schönen Ansage von Irina. Generell herrschte zu diesem Zeitpunkt eine sehr harmonische Stimmung, weil wir zum ersten Mal zusammen als Gruppe den Shabbes empfangen haben.

Nicht zuletzt waren alle von den Carlebach-Nigunim, die üblicherweise am Shabbes Mewarchim gesungen werden, sehr begeistert. Ausschlaggebend für unser wunderschönes Beisammensein war anschließend die Gastfreundschaft von Rabbiner Chandalov, der 24 Leute in seiner Wohnung an einen Tisch setzen konnte. Deshalb verdient er und seine Familie dafür unsere größte Zuneigung und ein unglaublich großes Dankeschön. Nach dieser schon neuntägigen Reise war sehr schön zu sehen, wie alle gemeinsam zur Gruppe gewachsen sind, vor allem, als sich am Shabbestisch jeder für eine bestimmte Sache bedankt hat und einen Wunsch für die Zukunft äußern konnte.

Die Nacht und die am darauf folgenden Tag zweite Mahlzeit hatten alle bei verschiedenen Familien aus Edison verbracht, weshalb auch ihnen ein großes Dankeschön gesagt sei. Die Wohnung der Chandalovs‘ wurde tagsüber nach der zweiten Mahlzeit zu einer Art Versammlungsstätte für alle Teilnehmer des Programms, wo wir beim Kartenspielen viel Spaß haben konnten.

Nach einem kurzen Shiur und der dritten Mahlzeit war der Shabbes auch schon fast wieder zu Ende. Aber was darf nicht fehlen? Havdalah! So haben wir uns mit einigen Liedern mit Gitarrenbegleitung vom Shabbes verabschiedet. Bei der ersten Bracha auf den Wein musste ich kurz zur Hand gehen und selber auf der Gitarre plenkeln (was bei manchen ein leises kichern auslöste; aber es war schön).

Ein paar Lieder, ein paar Ansprachen, (ein Kameramann 😀 ) und die letzten Eindrücke der Reise. Für einige war es, dass man draußen problemlos mit Kippa durch die Straßen gehen konnte, für die anderen war es das große Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe, welches von Tag zu Tag immer größer wurde. Zu guter Letzt durften wir einen Brief an unser zukünftiges „Ich“ schreiben, indem wir unsere Ziele und Vorsätze niederschreiben konnten. Ich hoffe, die Madrichim werden nicht vergessen, diese an uns vor Rosch HaSchana zu schicken 😛 !

Mit vielen Emotionen, mit vielen Eindrücken, mit neuen Freundschaften und tollen Erlebnissen konnten wir uns nicht nur vom Shabbes verabschieden sondern auch würdig und auch irgendwie im symbolischen Sinne von Amerika und unserer Gruppe verabschieden.

Roman Motsa (20)

Das Lächeln eines Kindes

Was gibt es schöneres als das Lächeln eines Kindes? Was gibt es herzerwärmenderes als das Lächeln eines Kindes? Mir fällt auf diese Fragen keine Antwort ein. Für mich gibt es nichts aufmunterndenderes und aufrichtigeres als das Lächeln eines Kindes.

Diesen Sommer, so wie schon einige davor, habe ich wieder als Gruppenleiterin im Ferienlager in Dreilützow gearbeitet. Wie?! Dreilützow kennst du nicht?! Nicht schlimm. Dreilützow ist ein kleines Örtchen in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist es gar nicht wichtig wo es liegt, sondern eher, das was dort passiert. 108 Kinder, die von Sonntag bis Freitag Tag und Nacht miteinander und mit uns Gruppenleitern verbringen.
Es kommt vor, dass sich Kinder, deren Eltern oder meine Freunde trauen zu fragen, ob man für diese Arbeit bezahlt wird. Die einzig korrekte Antwort darauf ist, dass das Lächeln der Kinder einem mehr gibt, als es Geld je könnte. Tatsache ist, dass das, was wir von den Kindern bekommen, besser, intensiver und zufriedenstellender ist, als es finanzielle Entlohnung je sein könnte. Ich habe es sehr genossen zu sehen, wie die Kinder Freundschaften geknüpft, sich an Sachen aus der Natur erfreut und ihre sonstige Routine abgelegt haben, um 5 Tage in eine andere Welt einzutauschen. Man sieht, wie jedes einzelne Kind die Zeit individuell bereichert und von Jahr zu Jahr heranwächst. Ein absolutes Highlight für mich war, dass Kinder, die vor 5 Jahren in meiner Gruppe teilnahmen, dieses Jahr als Teamer mitgestartet sind.

Jeder, der je im Ferienlager, auf Machane oder sogar auf Klassenfahrt war, kennt das Gefühl, welches einen nach dieses Zeit einholt. Beschreiben könnte man es verschieden: Leere. Das Große Vermissen. Taten- und Bewegungsdrang. Meist ist man sich bereits im Vorhinein bewusst, dass diese Erscheinungen eintreffen könnten. Dennoch geht man das Risiko ein, weil man weiß, dass es sich lohnen wird, dass es eine unvergleichbar tolle Zeit wird und es mehr ist, als nur ein unvergessliches Abenteuer. Meine größte Motivation ist zu sehen, wie mir ein Kind freudestrahlend entgegenblickt. Denn für mich gibt es nichts schöneres, als das Lächeln eines Kindes.

Liebe Grüße, eure Taja.Lächeln

Maccabi Chai!

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Es ist Montag der 27.07, ich stehe trotz meiner Ferien um 8 Uhr auf, den ich habe eine Ziel! Ich möchte die letzten Tickets für die Maccabi Games haben.
Im Chabbad Zentrum Berlin angekommen sah ich das unmögliche ich war tatsächlich eine der ersten die die kostenlosen Tickets für die Maccabi Games bekommen hat .
Jetzt konnte ich den nächsten Tag kaum abwarten!!!
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Am Dienstag(28.07) um 18uhr war es soweit, die Tore der Waldbühne in Berlin wurden eröffnet.
Tausende Menschen konnten es kaum abwarten die jüdischen Sportler zu begrüßen. Die Show sollte um 20uhr, da es eine jüdische Veranstaltung war begann sie aber um 20.30 .  😉
Der erste Auftritt war vom Ex Ich&Ich Sänger, Adel Tawil und Matisyahu. Beide legten ein tolle Performance hin. Danach wurden die Delegationen herein gebeten. Besonders überraschend war die Türkische Delegation mit über 100 Sportler. Die deutsche Delegation hatte 395 Teilnehmer. Es ist toll zu sehen, dass so viele Leute bereit sind ihr Judentum offen zu zeigen. Nach einigen Reden von Politikern und Representanten, ging die Show weiter, mit Dana International(Diva) und Nadav Guedj (Golden Boy).
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Ich war überwältigt, es war eine tolle Show und ich konnte viele Leute wieder sehen sowohl von Machane als auch von der JCommunity. Es war das erste Jahr an dem ich richtig gespürt habe, die Maccabi Game am Laufen sind. Ich freue mich schon auf die nächsten Spiele. Maccabi Chai! Am Israel Chai!

Metropolitan Museum of Art !

Hey Jcos!

Was wäre New York ohne Kultur und Bildung? Genau, eine weitere Folge von How I met Your Mother! Die J-community hat natürlich nicht darauf verzichtet  sich die einzigartigen Werke von Van Gogh und Monet anzuschauen, um mehr, als nur (koscheres) Fast Food und dicke Menschen in New York zu sehen. Dieser Besuch war mehr als nur ein gelangweiltes Herumstehen und vor jedem Gemälde Kommentare, wie zum Beispiel, „Boah, das sieht geil aus“ von sich geben, denn das Metropolitan Museum of art ist extrem vielseitg und von allen Seiten fesseln dich die Kunstwerke!

Etwas ganz besonderes ist zudem die Dachterasse, wo man sich hinsetzen und das Gesehene von vorhin richtig auf sich wirken lassen, oder wie in meinem Fall, einfach sinnlos Selfies von sich mit dem atemberaubenden Ausblick machen, kann :). Hochhäuser ragen hinter den grünen Bäumen des Central Parks hervor und stellen die wunderschöne Skyline von New York dar. Man guckt gebannt auf die Aussicht und hat schon alles vergessen, bis man seinen Blick auf die Mitte der Dachterasse wirft und einen schwimmenden Felsen entdeckt.. WHAT?!

Ich bin direkt auf den freundlich ausschauenden Mitarbeiter zugelaufen, um mich zu erkundigen, seine Erklärung war aber leider nur sehr oberflächlich und ich hatte den Verdacht, dass er selbst keine Ahnung hatte. Das Rätsel über den Schwimmenden Felsen wird also wahrscheinlich nie gelöst werden ( es sei denn, jemand beschließt es zu googlen).

Wer noch Sommerferien hat, kann sich glücklich schätzen. Wer keine mehr hat, kann sich auch glücklich schätzen, weil wir in Amerika waren WOHO!

Und für die, die nicht mitgefahren sind, erzählt uns doch auf dem Blog, was ihr so erlebt habt 😀

-Narmina (13.08.15)

Eingangshalle des Metropolitan Museums
Eingangshalle des Metropolitan Museums
Aussicht von der Dachterasse
Aussicht von der Dachterasse
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Der schwimmende Felsen
Polya ich liebe dein Kleid :)
Polya ich liebe dein Kleid 🙂

New York- CHINATOWN & LITTLE ITALY

Hey meine liebe JCommunity!

Na, wie war euer Sommer? Ich war mit JCommunity in New York in diesem wundervollen, immer größer werdenden Viertel, Chinatown. Was erwartet man wenn man eine Reise dorthin plant? Chinesen, dampfende Nudeln, chinesische Schriftzeichen auf allen Ladenfenstern? Ja, mehr oder weniger war es auch das was wir dort gesehen haben. Abgesehen von den lebenden Krebsen, die aufeinannder gestapelt in einem Fass lagen :O war in China Town das, was ich dort wirklich nicht erwartet hätte: eine Synagoge. Okay, so überraschend ist das nun auch nicht, ich meine wir sind in Amerika, aber trotzdem.

Die Synagoge war dann aber auch wirklich wunderschön. Von außen sah sie aus wie eine Kirche, innen war sie ganz aus Holz mit riesigen hängenden Lampen und einem hellblauen Vitrage-Fenster. Unten wird der Gottesdienst am Freitg getätigt, oben der am Samstag. Ansonsten wird die Synagoge auch als Museum benutzt. Kein Wunder!

Weiter ging die Reise nach Little Italy, ein eine Straße die ich erst bemerkt habe, nachdem wir schon an ihr vorbei „gegangen“ sind. Die Straße liegt mitten im Chinatown und unterscheidet sich von ihm durch die höheren Preise, die roten Schirme und das „Little Italy“- Schild am Anfang der Straße, damit Touristen wie ich, nicht einfach so an ihr vorbei laufen.

Der Besuch des Chinatowns hat sich auf jeden Fall gelohnt! Nachdem man das Viertel einigermaßen erkundet, die Kuriositäten bestaunt und ein paar Fotos für Instagram & co. gemacht hat, empfiehlt es sich sehr, sich in einem Park ein bisschen zu entspannen und darüber nachzudenken ob eigentlich sein eigener Platz in dieser vielseitiger und vielkulturigen Welt ist.

Ich wünsche euch einen tollen Sommer,

bis bald

Sarah Brayna

Little Italy
Little Italy
Synagoge in Chinatown
Synagoge in Chinatown
living crayfish o.O
living crayfish o.O
Chinatown 2
Chinatown 2
Chinatown Street
Chinatown Street

Über den Dächern und unter den Brücken New Yorks

Wir sind jetzt schon seit drei Tagen in New York und haben auch schon den ersten Shabbat miteinander gefeiert. Doch das sollte nicht das Highlight der Woche bleiben, denn für den Sonntag waren auch noch unglaubliche Programmpunkte geplant.

Frühstücksbuffet
Frühstück

Früh morgens haben wir uns alle an der „white shule“, der Ortssynagoge, getroffen und sind zu Michal und Reuven Garrett gefahren, die für uns ein sehr großes Buffet aufgebaut haben, bestehend aus original amerikanischen Cookies, Muffins, Jogurts und vielem mehr. Nach einem sättigenden Frühstück hatten wir fesselnde Shiurim, bis uns der Weg wieder in die Küche führte. Wir schmierten uns Brote, verpackten Kekse und füllten Wasserflaschen auf, damit wir beim folgenden Shoppingtrip und Sightseeing nicht verhungerten.

USA
Central Avenue

Auf der Central Avenue, auf die wir gebracht wurden, befanden sich koschere Geschäfte, Restaurants und jüdische Büchereien. Nach einer viel zu kurzen Shoppingtour ging es für uns zurück auf die Hauptinsel New
Yorks, Manhattan. Alle waren gespannt auf den nächsten Programmpunkt, das Empire State Building. Allen Erzählungen zur Folge sollte der Ausblick phänomenal werden, also nutzen alle Mädchen die Chance sich vorzubereiten, schick zu machen und aufzubrezeln, um aus den Fotos auf dem ESB nur das Beste herauszuholen.

Ausblick vom Empire State Building
Ausblick vom Empire State Building

Aufgeregt fuhren wir dahin, erklommen über 80 Etagen, natürlich mit dem Fahrstuhl und betraten die Ausblicksplattform. Der Ausblick war atemberaubend. Man konnte jeden Wolkenkratzer New Yorks, jedes Taxi und alle Fußgänger sehen. Jeder staunte über die tolle Aussicht, machte Fotos und Selfies, doch nach nur einer halben Stunde mussten wir wieder nach unten.

Als nächstes liefen wir zu einem asiatischen Restaurant bei dem das Buffet schon auf uns wartete. Auch wenn wir auf der Reise viel gegessen haben, war das Angebot hier viel zu groß und so musste ziemlich viel weggeschmissen werden. Nicht mit uns! Wir verpackten das übrig gebliebene Essen in Snackboxen und begaben uns auf die Suche nach Menschen, die es nicht so gut hatten wie wir. Auf dem Weg zum Time Square konnten wir alle 17 Abendessen an Obdachlose verteilen und vielen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Müde und ausgepowert vom anstrengenden Tag fuhren wir zurück zum Brownstone, wo wir gemeinsam das Shma sagten. Doch bevor jeder nach oben rennen konnte, um zu duschen und erschöpft ins Bett zu fallen, wartete noch eine Überraschung auf mich. Es war mein Geburtstag, also sangen alle Happy Birthday und die Madrichim schenkten mir einen Minimuffin mit einer Kerze.

Der perfekte Abschluss für einen traumhaften 16. Geburtstag. Nicht jeder kann von sich behaupten, seinen sweet sixteen in den USA gefeiert zu haben.

Jessie (02.08.2015)