Über den Dächern und unter den Brücken New Yorks

Wir sind jetzt schon seit drei Tagen in New York und haben auch schon den ersten Shabbat miteinander gefeiert. Doch das sollte nicht das Highlight der Woche bleiben, denn für den Sonntag waren auch noch unglaubliche Programmpunkte geplant.

Frühstücksbuffet
Frühstück

Früh morgens haben wir uns alle an der „white shule“, der Ortssynagoge, getroffen und sind zu Michal und Reuven Garrett gefahren, die für uns ein sehr großes Buffet aufgebaut haben, bestehend aus original amerikanischen Cookies, Muffins, Jogurts und vielem mehr. Nach einem sättigenden Frühstück hatten wir fesselnde Shiurim, bis uns der Weg wieder in die Küche führte. Wir schmierten uns Brote, verpackten Kekse und füllten Wasserflaschen auf, damit wir beim folgenden Shoppingtrip und Sightseeing nicht verhungerten.

USA
Central Avenue

Auf der Central Avenue, auf die wir gebracht wurden, befanden sich koschere Geschäfte, Restaurants und jüdische Büchereien. Nach einer viel zu kurzen Shoppingtour ging es für uns zurück auf die Hauptinsel New
Yorks, Manhattan. Alle waren gespannt auf den nächsten Programmpunkt, das Empire State Building. Allen Erzählungen zur Folge sollte der Ausblick phänomenal werden, also nutzen alle Mädchen die Chance sich vorzubereiten, schick zu machen und aufzubrezeln, um aus den Fotos auf dem ESB nur das Beste herauszuholen.

Ausblick vom Empire State Building
Ausblick vom Empire State Building

Aufgeregt fuhren wir dahin, erklommen über 80 Etagen, natürlich mit dem Fahrstuhl und betraten die Ausblicksplattform. Der Ausblick war atemberaubend. Man konnte jeden Wolkenkratzer New Yorks, jedes Taxi und alle Fußgänger sehen. Jeder staunte über die tolle Aussicht, machte Fotos und Selfies, doch nach nur einer halben Stunde mussten wir wieder nach unten.

Als nächstes liefen wir zu einem asiatischen Restaurant bei dem das Buffet schon auf uns wartete. Auch wenn wir auf der Reise viel gegessen haben, war das Angebot hier viel zu groß und so musste ziemlich viel weggeschmissen werden. Nicht mit uns! Wir verpackten das übrig gebliebene Essen in Snackboxen und begaben uns auf die Suche nach Menschen, die es nicht so gut hatten wie wir. Auf dem Weg zum Time Square konnten wir alle 17 Abendessen an Obdachlose verteilen und vielen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Müde und ausgepowert vom anstrengenden Tag fuhren wir zurück zum Brownstone, wo wir gemeinsam das Shma sagten. Doch bevor jeder nach oben rennen konnte, um zu duschen und erschöpft ins Bett zu fallen, wartete noch eine Überraschung auf mich. Es war mein Geburtstag, also sangen alle Happy Birthday und die Madrichim schenkten mir einen Minimuffin mit einer Kerze.

Der perfekte Abschluss für einen traumhaften 16. Geburtstag. Nicht jeder kann von sich behaupten, seinen sweet sixteen in den USA gefeiert zu haben.

Jessie (02.08.2015)

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